News zum Verbandsentwicklungsprozess

Diakonie Bayern

Trägerperspektiven als Grundlage für die Entwicklungsphase

Die Perspektiven der Mitgliedseinrichtungen sind ein wichtiger Baustein des VEP. Ihre Impulse fließen nun in die Entwicklungsphase ein.

Im April fanden im Rahmen des Verbandsentwicklungsprozesses (VEP) zwei Diagnose-Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern der Mitgliedseinrichtungen statt. Am 16. April kamen große Träger in München zusammen, am 21. April kleine und mittlere Träger in Nürnberg.

Die Workshops wurden von Dr. Piet Sellke und Barbara Lehmann (Trigon Entwicklungsberatung) moderiert. Ziel war es, Erfahrungen und Perspektiven aus der Praxis in die laufende Diagnosephase einzubringen und zentrale Themen für die weitere Entwicklung des Verbandes zu benennen.

Im Mittelpunkt standen dabei vier Themenfelder:

  • Angebote des Verbandes

  • Zusammenarbeit und Prozesse im Verband

  • Zukunftsfähigkeit und Innovation

  • Finanzierung und langfristige Stabilität

Die Teilnehmenden diskutierten, welche Leistungen des Verbandes heute besonders wertvoll sind, wo Entwicklungsbedarfe bestehen und welche Anforderungen sich für die Zukunft ergeben. Dabei wurden sowohl Stärken als auch Herausforderungen benannt und unterschiedliche Perspektiven sichtbar gemacht.

Die Workshops waren von einem offenen und konstruktiven Austausch geprägt. Die eingebrachten Erfahrungen, Ideen und Fragestellungen ergänzen die Erkenntnisse aus dem Perspektivtag der Geschäftsstelle und weiteren Beteiligungsformaten der Diagnosephase.

Die Ergebnisse der Workshops wurden gemeinsam mit weiteren Erkenntnissen aus der Diagnosephase ausgewertet und am 12. Mai dem Entwicklungsausschuss des VEP vorgestellt.

Damit endet die Diagnosephase des Verbandsentwicklungsprozesses. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für die nächste Phase des Prozesses.

Auf Basis der Diagnose wurden sechs Themengruppen für die folgende Entwicklungsphase festgelegt. Der Entwicklungsausschuss berät am 22. Juni die Leitplanken für deren Arbeit. Der Diakonische Rat entscheidet am 29. Juni über die Themengruppen, die Leitplanken sowie weitere Rahmenbedingungen für die Entwicklungsphase.

Mit dem Auftakt der Themengruppen am 9. Juli beginnt die nächste Etappe des Verbandsentwicklungsprozesses: die gemeinsame Erarbeitung konkreter Vorschläge für die Weiterentwicklung des Verbandes.

Diakonie Bayern

Perspektivtag zum VEP: Mitarbeitende der Geschäftsstelle bringen Ideen

Ein wichtiger Baustein der Diagnosephase: Mitarbeitende brachten Erfahrungen, Fragen und Ideen in den VEP ein.

Am 20. April fand im Haus eckstein in Nürnberg ein Perspektivtag im Rahmen des Verbandsentwicklungsprozesses (VEP) statt. Rund 90 Mitarbeitende der Geschäftsstelle beteiligten sich an der Diagnosephase und brachten ihre Erfahrungen, Fragen und Ideen in den Prozess ein.

Unter der Moderation von Barbara Lehmann (Trigon) sammelten die Teilnehmenden erste Einschätzungen und Ideen zu zentralen Themenfeldern des VEP und brachten unterschiedliche Perspektiven in den Austausch ein.

Im Mittelpunkt standen dabei Fragen wie:

  • Welche Angebote werden künftig besonders gebraucht?

  • Wo entstehen Reibungsverluste oder unnötige Aufwände?

  • Wie kann Innovation im Verband gestärkt werden?

  • Welche Anforderungen ergeben sich für Finanzierung und langfristige Stabilität des Verbandes?

  • Und wie würde eine Geschäftsstelle „auf der grünen Wiese“ heute neu gedacht werden?

Nach einem gemeinsamen Einstieg arbeiteten die Teilnehmenden in verschiedenen Arbeitsgruppen zu den Themen:

  • Finanzierung

  • Prozesse und Streuverluste

  • Innovation

  • Angebote

  • Zukunft „auf der grünen Wiese“

Die Diskussionen waren offen, konstruktiv und von großer Beteiligung geprägt. Viele Mitarbeitende brachten konkrete Erfahrungen aus ihrem Arbeitsalltag ein und entwickelten erste Ideen für mögliche Weiterentwicklungen des Verbandes.

Der Perspektivtag ist Teil der laufenden Diagnosephase des Verbandsentwicklungsprozesses. Ziel dieser Phase ist es, ein möglichst vollständiges Bild über Stärken, Herausforderungen und Entwicklungsbedarfe im Verband zu gewinnen. Die Ergebnisse des Tages fließen in die weitere Analyse und die kommenden Themengruppen ein.

Parallel fanden in den vergangenen Wochen weitere Workshops mit Trägern des Verbandes statt. Darüber berichten wir in einem eigenen Beitrag.

Diakonie Bayern

Diagnosephase gestartet: Perspektiven der Geschäftsführenden im Fokus

Mit einem gemeinsamen Workshop auf der Geschäftsführendenkonferenz (GFK) ist am 3.3.26 die Diagnosephase des Verbandsentwicklungsprozesses gestartet.

Fast drei Stunden lang arbeiteten die anwesenden Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer in einem moderierten Austausch gemeinsam an zentralen Fragen zur Zukunft unseres Verbandes. Begleitet wurde der Workshop von Dr. Piet Sellke und Barbara Lehmann (Trigon Entwicklungsberatung, erstes Bild).

Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Perspektivarbeit

Welche Stärken tragen unseren Verband heute? 
Wo zeigen sich Spannungsfelder? 
Und was braucht es, damit wir uns als Diakonie auch künftig zukunftsfähig weiterentwickeln können?

Diskutiert wurde unter anderem zu Themen wie „Zukunft und Innovationsfähigkeit“ sowie „Finanzierung und Ressourcenlogik“. Ziel des Workshops war es, die unterschiedlichen Sichtweisen aus der Praxis sichtbar zu machen und in den weiteren Prozess einfließen zu lassen.

Die Atmosphäre im Austausch war produktiv und kooperativ. Viele Perspektiven, Erfahrungen und Anregungen konnten gesammelt werden – eine wichtige Grundlage für die nun folgende Diagnosephase des Verbandsentwicklungsprozesses.

Die Ergebnisse aus dem Workshop werden in die weitere Analyse einfließen und helfen, die nächsten Schritte im Prozess fundiert vorzubereiten.

Diakonie Bayern

Gemeinsam Zukunft gestalten – Start des Verbandsentwicklungsprozesses

Ein gemeinsamer Schritt in die Zukunft.

Der Verbandsentwicklungsprozess ist gestartet – für eine starke und zukunftsfähige Diakonie.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir beginnen heute einen wichtigen Schritt für unseren Verband: den Verbandsentwicklungsprozess (VEP).

Unsere Rahmenbedingungen verändern sich spürbar: wirtschaftlich, strukturell und kirchlich. Als Diakonie übernehmen wir Verantwortung, diese Entwicklungen aktiv zu gestalten und unseren Verband klar und zukunftsfähig auszurichten.

Der VEP ist deshalb mehr als ein Projekt. Er ist eine bewusste Entscheidung, Verantwortung zu übernehmen – für Klarheit, für Stabilität und für die langfristige Ausrichtung unseres Verbandes.

Vier Ziele und eine gemeinsame Richtung

Der Prozess folgt vier klaren Zielsetzungen:

1. Zukünftige Angebote definieren

Wir klären, wofür unser Verband künftig steht. Welche Leistungen sind zentral? Wo stiften wir echten Mehrwert? Was braucht Priorität und wovon müssen wir uns gegebenenfalls auch verabschieden?

2. „Streuverluste“ minimieren
Wir wollen Kräfte bündeln statt uns zu verzetteln. Klare Zuständigkeiten und transparente Prozesse helfen uns, Ressourcen und Mittel wirksamer einzusetzen.

3. Spielraum gewinnen
Gestaltung braucht Freiraum. Durch klare Prioritäten und eine verbindliche Steuerung schaffen wir organisatorisch und finanziell neue Handlungsfähigkeit.

4. Ein stabiles Finanzierungsmodell entwickeln
Verlässlichkeit ist Grundlage unseres Handelns. Wir arbeiten an einem tragfähigen, transparenten und langfristig stabilen Finanzierungsrahmen.

Diese Ziele geben Orientierung für unser Handeln. Sie machen deutlich: Es geht um Substanz und um die Zukunftsfähigkeit unseres Verbandes.

Transparenz als Grundhaltung

Veränderung kann verunsichern. Manche Fragen sind dabei sachlich und andere emotional. Hier hat beides seinen Platz.

Im VEP möchten wir deshalb klar, verständlich und ehrlich kommunizieren. Auch dann, wenn Entscheidungen schwierig sind oder Einschnitte notwendig sind.

Eine Informationsquelle

Dieser News-Feed ist die zentrale Informationsquelle im Prozess.

Wir informieren Sie regelmäßig über:

  • Fortschritte und Zwischenschritte
  • Entscheidungen und Hintergründe
  • Herausforderungen und offene Fragen
  • Beteiligungsmöglichkeiten

Unser Anspruch ist es, Orientierung zu geben und Entscheidungen nachvollziehbar zu machen.

Unser gemeinsamer Weg

Der VEP betrifft uns alle: Mitglieder, Fachverbände, Geschäftsstelle und Partner. Unterschiedliche Perspektiven sind kein Hindernis, sondern unser Gewinn.

Wir gehen diesen Weg gemeinsam:
mit Realismus und Zuversicht,
mit Klarheit und gegenseitigem Respekt,
mit dem festen Willen, unsere diakonische Arbeit auch künftig kraftvoll und verantwortungsvoll zu gestalten.

Wir laden Sie ein, diesen Prozess aufmerksam zu begleiten und aktiv mitzugestalten.

Gemeinsam gestalten wir Zukunft.