News zum Verbandsentwicklungsprozess

Diakonie Bayern

Diagnosephase gestartet: Perspektiven der Geschäftsführenden im Fokus

Mit einem gemeinsamen Workshop auf der Geschäftsführendenkonferenz (GFK) ist am 3.3.26 die Diagnosephase des Verbandsentwicklungsprozesses gestartet.

Fast drei Stunden lang arbeiteten die anwesenden Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer in einem moderierten Austausch gemeinsam an zentralen Fragen zur Zukunft unseres Verbandes. Begleitet wurde der Workshop von Dr. Piet Sellke und Barbara Lehmann (Trigon Entwicklungsberatung, erstes Bild).

Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Perspektivarbeit

Welche Stärken tragen unseren Verband heute? 
Wo zeigen sich Spannungsfelder? 
Und was braucht es, damit wir uns als Diakonie auch künftig zukunftsfähig weiterentwickeln können?

Diskutiert wurde unter anderem zu Themen wie „Zukunft und Innovationsfähigkeit“ sowie „Finanzierung und Ressourcenlogik“. Ziel des Workshops war es, die unterschiedlichen Sichtweisen aus der Praxis sichtbar zu machen und in den weiteren Prozess einfließen zu lassen.

Die Atmosphäre im Austausch war produktiv und kooperativ. Viele Perspektiven, Erfahrungen und Anregungen konnten gesammelt werden – eine wichtige Grundlage für die nun folgende Diagnosephase des Verbandsentwicklungsprozesses.

Die Ergebnisse aus dem Workshop werden in die weitere Analyse einfließen und helfen, die nächsten Schritte im Prozess fundiert vorzubereiten.

Diakonie Bayern

Gemeinsam Zukunft gestalten – Start des Verbandsentwicklungsprozesses

Ein gemeinsamer Schritt in die Zukunft.

Der Verbandsentwicklungsprozess ist gestartet – für eine starke und zukunftsfähige Diakonie.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir beginnen heute einen wichtigen Schritt für unseren Verband: den Verbandsentwicklungsprozess (VEP).

Unsere Rahmenbedingungen verändern sich spürbar: wirtschaftlich, strukturell und kirchlich. Als Diakonie übernehmen wir Verantwortung, diese Entwicklungen aktiv zu gestalten und unseren Verband klar und zukunftsfähig auszurichten.

Der VEP ist deshalb mehr als ein Projekt. Er ist eine bewusste Entscheidung, Verantwortung zu übernehmen – für Klarheit, für Stabilität und für die langfristige Ausrichtung unseres Verbandes.

Vier Ziele und eine gemeinsame Richtung

Der Prozess folgt vier klaren Zielsetzungen:

1. Zukünftige Angebote definieren

Wir klären, wofür unser Verband künftig steht. Welche Leistungen sind zentral? Wo stiften wir echten Mehrwert? Was braucht Priorität und wovon müssen wir uns gegebenenfalls auch verabschieden?

2. „Streuverluste“ minimieren
Wir wollen Kräfte bündeln statt uns zu verzetteln. Klare Zuständigkeiten und transparente Prozesse helfen uns, Ressourcen und Mittel wirksamer einzusetzen.

3. Spielraum gewinnen
Gestaltung braucht Freiraum. Durch klare Prioritäten und eine verbindliche Steuerung schaffen wir organisatorisch und finanziell neue Handlungsfähigkeit.

4. Ein stabiles Finanzierungsmodell entwickeln
Verlässlichkeit ist Grundlage unseres Handelns. Wir arbeiten an einem tragfähigen, transparenten und langfristig stabilen Finanzierungsrahmen.

Diese Ziele geben Orientierung für unser Handeln. Sie machen deutlich: Es geht um Substanz und um die Zukunftsfähigkeit unseres Verbandes.

Transparenz als Grundhaltung

Veränderung kann verunsichern. Manche Fragen sind dabei sachlich und andere emotional. Hier hat beides seinen Platz.

Im VEP möchten wir deshalb klar, verständlich und ehrlich kommunizieren. Auch dann, wenn Entscheidungen schwierig sind oder Einschnitte notwendig sind.

Eine Informationsquelle

Dieser News-Feed ist die zentrale Informationsquelle im Prozess.

Wir informieren Sie regelmäßig über:

  • Fortschritte und Zwischenschritte
  • Entscheidungen und Hintergründe
  • Herausforderungen und offene Fragen
  • Beteiligungsmöglichkeiten

Unser Anspruch ist es, Orientierung zu geben und Entscheidungen nachvollziehbar zu machen.

Unser gemeinsamer Weg

Der VEP betrifft uns alle: Mitglieder, Fachverbände, Geschäftsstelle und Partner. Unterschiedliche Perspektiven sind kein Hindernis, sondern unser Gewinn.

Wir gehen diesen Weg gemeinsam:
mit Realismus und Zuversicht,
mit Klarheit und gegenseitigem Respekt,
mit dem festen Willen, unsere diakonische Arbeit auch künftig kraftvoll und verantwortungsvoll zu gestalten.

Wir laden Sie ein, diesen Prozess aufmerksam zu begleiten und aktiv mitzugestalten.

Gemeinsam gestalten wir Zukunft.